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Cornelia Göls

Studium der Politikwissenschaft und Slawistik in Wien und St. Petersburg (2002-2007), Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawistik der Universität Wien ab 2008, Forschungsstipendium der Universität Wien (2012). Seit März 2013 Dissertantin am Doktoratskolleg "Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe" an der Universität Wien.

Forschungsschwerpunkte:

Parteiensysteme, Opposition, Demokratie und Vergangenheitspolitik im Postsozialismus

Aktuell:

Dissertation über die Rolle Galiziens in der politischen Auseinandersetzung der unabhängigen Ukraine (Projekttitel: 'Galizien' im politischen Diskurs. Konstruierte und instrumentalisierte Geschichte und Identität in der postsozialistischen Ukraine)

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Abstract - Dissertationsvorhaben

In ihrem Dissertationsvorhaben untersucht Cornelia Göls die Rolle Galiziens – als historische/kulturelle Region und mentale/identitäre Konstruktion – in der politischen Auseinandersetzung der unabhängigen Ukraine. Das Projekt „‘Galizien‘ im politischen Diskurs. Konstruierte und instrumentalisierte Vergangenheit und Identität in der postsozialistischen Ukraine“ fragt - ausgehend von gegenwärtigen vergangenheitspolitischen Unternehmungen und nationalistischen Tendenzen - sowohl nach der Existenz einer spezifischen politischen Kultur auf dem Gebiet des ehemaligen Galizien als auch nach den Wirkungen des zu beobachtenden Wettstreites zwischen unterschiedlichen – positiv wie negativ konnotierten – Interpretationen und Instrumentalisierungen Galiziens seitens relevanter Akteure auf ukrainische Politik, Gesellschaft und Demokratisierungschancen.

 

Publikationen

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