Aktuelles

 

Neuerscheinung (2018): Crises in the Post-Soviet Space: From the dissolution of the Soviet Union to the conflict in Ukraine

Editors: Felix Jaitner, Tina Olteanu, Tobias Spöri

 

The breakup of the Soviet Union led to the creation of new states and territorial conflicts of different levels of intensity. Scrutinising the post‐Soviet period, this volume offers explanations for both the frequency and the intensity of crises in the region.

This book argues that the societies which emerged in the post-Soviet space share characteristic features, and that the instability and conflict-prone nature of the Soviet Union’s successor states can be explained by analysing the post-independence history of the region and linking it to the emergence of overlapping economic, political and violent crises (called 'Intersecting Crises Phenomena’). Transformation itself is shown to be a decisive process and, while acknowledging specific national and regional characteristics and differences, the authors demonstrate its shared impact. This comparison across countries and over time presents patterns of crisis and crisis management common to all the successor states. It disentangles the process, highlighting the multifaceted features of post-Soviet crises and draws upon the concept of crisis to determine the tipping points of post-Soviet development.

 

Especially useful for scholars and students dealing with the Soviet successor states, this book should also prove interesting to those researching in the fields of communist and post‐communist Studies, Eurasian politics, international relations and peace and conflict studies.

 

Routledge 2018

 

 

Neuerscheinung (2017): Osteuropa transformiert. Sozialismus, Demokratie und Utopie

Herausgeber_innen: Tina Olteanu, Tobias Spöri, Felix Jaitner, Hans Asenbaum

 

Der Sammelband leistet einen interdisziplinären Beitrag zur Osteuropaforschung und analysiert vergangene sowie aktuelle Prozesse in der Region. Die Beiträge schlagen einen Bogen vom Staatssozialismus über die Transformation hin zum Nachdenken über alternative Entwicklungen. Was war der Staatssozialismus? Wie prägte der Transformationsprozess die Staaten Mittel- und Osteuropas? Welche emanzipativen Potenziale ermöglichten diese Prozesse? Angesichts aktueller Entwicklungen erscheint eine intensive Beschäftigung mit der Region wichtiger denn je. Das Buch ist zugleich die Festschrift zu Ehren von Prof. Dr. Dieter Segert, der die Osteuropaforschung durch seine vielschichtigen Zugänge geprägt hat.

Springer Verlag 2017 

 

 

Neuer Masterstudiengang „Interdisziplinäre Osteuropastudien“

 

Zum Wintersemester 2015/16 bietet die Universität Wien den neuen Masterstudiengang „Interdisziplinäre Osteuropastudien“ an. Das viersemestrige Studium bietet eine fortgeschrittene interdisziplinäre Ausbildung in den Sozial- und Geisteswissenschaften und vermittelt Kompetenzen für Ostmittel-, Südost- und Osteuropa. Die Studierenden erwerben vertiefte und spezielle Kenntnisse von Kultur, Gesellschaft, Politik und Geschichte mindestens einer der Länder des Raumes und die Fähigkeit, disziplinübergreifende Fragestellungen zu erkennen und zu bearbeiten, wobei osteuropäische Geschichte, Sozialwissenschaften oder slawische Sprachen und Kulturen im Studium einen Schwerpunkt bilden. Neben Fachwissen und Sprachkenntnissen werden den Studierenden durch Auslandsaufenthalte, Praktika, Sprachkurse und Summer Schools individuelle Zusatzkompetenzen vermittelt.

Am Masterstudiengang sind drei verschiedene Disziplinen – Geschichtswissenschaften, Sozialwissenschaften und Sprach-und Literaturwissenschaften – und folgende Fächer beteiligt: Osteuropäische Geschichte, Politikwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie, Geographie, Rechtswissenschaft und Slawistik.

Näheres zum konkreten Studienaufbau finden Sie hier.